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Chronik
Der Ringkampf in Weißwasser
Sportgeschichte seit 1904
Nachdem dem Zweiten Weltkrieg, der Wiederaufbau hat begonnen, rollen die Ringer ihre Matten in der Glasmacherstadt wieder aus - Sportler, die schon vor 1933 für Aufsehen sorgten, übernehmen jetzt Verantwortung und organisieren den Sportbetrieb.
1950
Unter der Leitung von Robert Beier (dreifacher Schlesischer Meister) trainieren Gerhard Kirsch, Dieter Beier, Manfred Bittner und andere 1950 als Mitglieder von Energie Weißwasser wieder regelmäßig im Turnerheim. Manfred Striemann beginnt als Jugendlicher in dieser Trainingsgruppe, die ab 1951 zum Sportverein Kristall gehört. Auch Herrmann Bauschke kehrt auf die Ringermatte zurück.
1952
Herrmann Bauschke übernimmt die Leitung der Abteilung, die seit Ende 1951 für die BSG VVB Ostglas startet. Zur ersten Jugendmannschaft nach 1945 gehören neben Manfred Striemann Horst Frost, Achim Scholz, Wolfgang Seidel, Dieter Adamsky, Klaus Seidel und Dieter Nescholta.
1953
In einer weiteren sportpolitischen Veränderung kommt es 1953 zu Gründung der BSG Chemie Weißwasser-Ost. Was zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar ist: Damit ist der Grundstein für die sportlichen Erfolge in den nächsten 37 Jahren gelegt.
Die Staffeln des Vereins demonstrieren 1953 ihre gewachsene Leistungsstärke und gewinnen bei Mannschaftsmeisterschaften Sachsens in der Jugend und bei den Senioren.
Als Aktivist Weißwasser 1953 aufgelöst wird, leitet Alfred Pabel die Ringerabteilung im 1946 gegründeten Verein, deren Sportler (Heinz Grundke, Helmut Manns, Heinz Firl, ... Krautsck, Dieter Berner, Werner Petsch, Manfred Buda, Günther Freer, Werner Flögel und andere [Klaus Hördler]) in der Trainingsstätte Grube "Frieden" (Hermann-Grube) beheimatet sind. Viele der Aktivist-Sportler verstärken fortan die Chemie-Ost-Staffeln.
1954
Nach dem Aufstieg startet ab 1954 erstmals eine Ringerstaffel aus Weißwasser in der DDR-Liga.
1957
Die kontinuierliche Trainingsarbeit beginnt sich 1957 auszuzahlen, als sich die ersten Erfolge auch bei Einzelmeisterschaften einstellen. Klaus Hördler holt bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Leipzig den ersten Titel und Siegfried Stange gewinnt die Bronzemedaille. Ein Jahr später startet Siegfried Stange in der Jugendnationalmannschaft beim Länderkampf Österreich gegen die DDR. 1959 siegt er beim 3. Turn- und Sportfest in Leipzig.
1960
Manfred Striemann beginnt 1960 mit dem Aufbau einer Nachwuchsabteilung, die auf Anhieb Jugendmannschaftsmeister Ostsachsens wird und damit an alte Erfolge anknüpft.
1962
Das erste Kapitel DDR-Liga schließt sich für die Weißwasseraner 1962. Der Abstieg ist die Quittung dafür, dass die Abteilung bis 1960 den Nachwuchs nicht ausreichend gefördert hat, andererseits viele Leistungsträger der Mannschaft die DDR verließen. Die Männerstaffel wird aufgelöst. Bis 1962 kamen 23 Sportler in der DDR-Liga zum Einsatz.
1964
Manfred Striemann verpasst praktisch keine Gelegenheit, Jungen für das Ringen zu werben. Ihm ist es zu verdanken, dass 1964 die Jugendabteilung gegründet wird, um die Lücke zum Seniorenbereich zu schließen. Manfred Prelop beginnt als Übungsleiter im Nachwuchs.
1966
Mit zunehmenden Trainingsgruppen wächst auch der räumliche Bedarf. 1966 schaffen sich die Sportler in Eigenleistung den unteren Trainingsraum im Turnerheim. Basierend auf den Erfolgen und den Trainingsbedingungen wird die Nachwuchsabteilung im selben Jahr als Trainingszentrum (TZ) im System des DDR-Leistungssportes eingestuft.
Bei der 1. Kinder- und Jugendspartakiade 1966 in Berlin erkämpft Reinhard Dilsner Bronze.
Ein Jahr später wird er Deutscher Meister bei den Junioren und bestätigt damit die gute Trainingsarbeit der Verantwortlichen in Weißwasser.
1968
Manfred Striemann übernimmt 1968 die Leitung der Sektion Ringen von Herrmann Bauschke, der diese Funktion 16 Jahre begleitete. Zu diesem Zeitpunkt ist die Sektion mit etwa 100 Sportlern eine der größten Sportgruppen der BSG Chemie Weißwasser-Ost.
Dieter Stübner, der in Weißwasser das Ringen lernte und zum Sportclub Leipzig gewechselt ist, erkämpft 1969 die einzige Medaille (Bronze) bei einer DDR-Meisterschaft der Senioren.
1971
Um weiter unter bestmöglichen Bedingungen trainieren zu können, wird 1971 der obere Trainingsraum im Turnerheim ausgebaut. Auch dieses Projekt stemmen die Ringer in Eigenleistung. Eine weitere Trainingsgruppe entsteht 1971 in Bad Muskau.
Nach zwei Bronzemedaillen bei der Kinder- und Jugendspartakiade durch Andreas Firl (1968,1970) beginnt mit dem dritten Meistertitel für einen Ringer aus Weißwasser durch Dietmar Mortak 1971 das erfolgreichste Kapitel im Nachwuchsbereich.
1972
Uwe Richter holt sich 1972 nicht nur den DDR-Meistertitel, sondern gewinnt auch bei der 4. Kinder- und Jugendspartakiade in Berlin. Ein Jahr später startet er in der Nationalmannschaft bei den Jugendwettkämpfen der Freundschaft (JWDF) und wird Vierter. Bei der DDR-Meisterschaft 1973 reicht es nur für Silber, während Dietmar Mortak und Henry Süßmilch zu Titelehren kommen.
1974
Mit drei DDR-Meistertitel durch Uwe Richter, Henry Süßmilch und Detlef Schmidt und zwei weiteren Medaillen wird 1974 der vorläufige Höhepunkt für die Ringerabteilung. Im Folgejahr erkämpft Gisbert Krause den zehnten Titel für die Ringer aus Weißwasser.
1978
Nicht jeder Erfolg zahlt sich im DDR-Sportsystem für die kleinen Betriebssportgemeinschaften aus. Die erfolgreichsten Jugendlichen werden an die Sportklubs nach Luckenwalde, Frankfurt/Oder und Leipzig delegiert. Im Seniorenbereich stehen sie dem Verein nicht mehr zur Verfügung. So dauert es bis 1977, dass aus den verbliebenen Ringern wieder eine schlagkräftige Männermannschaft aufgebaut wird. Bodo Marschall übernimmt diese Aufgabe und führt die Truppe 1978 zurück in die DDR-Liga.
Der Nachwuchs knüpft nach zwei Jahren ohne Titel an das Jahr 1974 an. Bei den DDR-Meisterschaften kämpfen Jens Enke, Maik Striemann und Michael Weigmann auf das oberste Treppchen. Mit zwei weiteren Medaillen, Silber und Bronze, wird das beste Ergebnis von 1974 egalisiert.
1979
1979 setzt der Nachwuchs noch einen drauf. Maik Striemann und Michael Weigmann verteidigen ihre Titel. Jerome Wünsch holt seinen ersten Sieg. Mit einmal Silber und vier Bronzemedaillen bei den DDR-Meisterschaften sowie dem 1. Platz durch Gisbert Krause bei der 7. Kinder- und Jugendspartakiade verbessern sie das Vorjahresergebnis.
1980
Wolfgang Grups löst 1980 Manfred Striemann nach 12 überaus erfolgreichen Jahren als Leiter der Sektion Ringen ab. Dem Verein bleibt Manfred Striemann als Übungsleiter im Nachwuchs weiterhin erhalten.
Neben drei Meistertiteln durch Maik Striemann, Jerome Wünsch und Jens Enke, sowie zwei Silber- und einer Bronzemedaille, setzen sich die 9-13 jährigen Nachwuchsringer auch bei der DDR-Mannschaftsmeisterschaft durch.
1981
Während Jörg Enke und Maik Süßmilch erstmals den Meistertitel sichern, glückt Maik Striemann 1981 sogar das Double. Nach Uwe Richter ist er der zweite Ringer aus Weißwasser, der die Meisterschaft und die Spartakiade in einem Jahr gewinnt. Im folgenden Jahr gewinnt er zum fünften Mal hintereinander den DDR-Meistertitel. Es ist für ihn und die Ringer aus Weißwasser der letzte Titel bei einer DDR-Meisterschaft.
1983
Bei der 9. Kinder- und Jugendspartakiade 1983 in Leipzig siegt Jörg Enke. Nach seinem Erfolg wechselt er zum ASK nach Frankfurt/Oder. TZ-Übungsleiter Arnd Panoscha übernimmt 1986 als Trainer die Weißwasseraner Männerstaffel.
1989
Nach vielen guten Ergebnissen in den Vorjahren, wird die Mannschaft in der Saison 1988/89 überraschend Staffelsieger der DDR-Liga und steigt in die Oberliga auf. In der DDR-Oberliga tragen die Vollzeitsportler der Klubs die DDR-Meisterschaft aus.
 
 
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